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Grüne Kraft stattAntibiotika

 

Diese 9 natürlichen Heilmittel haben eine außergewöhnliche Wirkung - aber so gut wie keine Nebenwirkungen

 

Pflanzliche Antibiotika wirken stark gen Krankheitserreger, sind aber sanft zum Organismus. Das Beste: Sie bekämpfen nicht nur Bakterien, wie ihre chemischen "Kollegen", sondern auch Keime wie Viren und Pilze.

 

 

Meerrettich

Die auch Kren genannte Wurzel kann sogar diverse multiresistente Erreger unschädlich machen. Sie wirkt aber nicht nur antibakteriell, sondern hilft auch bei einer Pilz oder Virusinfektion. Bei Erkältungskrankheiten wie Nasennebenhöhlen-entzündung und Bronchitis ist Meerrettich ebenfalls empfehlenswert; er kann auch vorbeugend eingesetzt werden.

 

 

 

 

Salbei

Das Kraut killt nicht nur Keime, sondern wirkt auch schweiß- und entzündungshemmend. Ideal ist Salbei bei Husten und allen Infekten im Mund- und Rachenraum sowie bei Mandel- entzündung.

 

 

 

 

Zwiebeln

Sie senken sanft einen zu hohen Blutdruck, bekämpfen die Ausbreitung von Keimen und vermindern das Verkleben der Blutplättchen (kann zu starken Blutungen führen). Roher Zwiebelsaft lindert Hautleiden wie Furunkel, Abszesse und Brandwunden. Außerdem fördern sie die Auswurfbildung, können so einen Bronchialfekt heilen.

 

 

 

 

Knoblauch

Die auch als "Penicllin des Südens" bezeichnete Knolle ist heilsam bei Magen-Darm- Beschwerden, wirkt Gefäßveränderungen wie Artienverkalkung und Thrombosen entgegen. Auch bei Hautproblemen wie Sonnenbrand, Pickeln und Insektenstichen hilft Knoblauch. Zudem senkt er den Blutzuckerspiegel.

 

 

 

 

Kamille

Sie wirkt antibakteriell, krampflösend, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Die Kamille wird zur Behandlung von Haut- und Schleimhautentzündungen sowie z.B. bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.

 

 

 

 

Kapuzinerkresse

Die aus Südamerika stammende Heilpflanze wird erfolgreich bei Erkrankungen durch ansonsten resistene Krankenhauskeime eingesetzt, außerdem bei Harnwegsinfekten und Gebärmutterkrämpfen sowie bei Entzündungen der Rachenmandeln.

 

 

 

 

Kapland-Pelargonie

Sie verhindert, dass sich Krankheitserreger an den Schleimhäuten bilden, verbessert die Virenabwehr und wikt schleimlösend. Bei akuter Bronchitis empfehlenwert (z.B. in Umckaloabo, Apotheke).

 

 

 

 

Thymian

Das dufte Gewürz bekämpft Viren, fördert die Verdauung, ist schleim- und krampflöser. Bronchitis, Keuchhusten, Bllähungen und Entzündungen im Mundbereich werden mit Thymian gelindert.

 

 

 

 

Propolis

Das Kittharz der Honigbienen ist wundverschließend und entzündungshemmend. Infekte im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, im Mund-Rachen-Raum sowie Schnitt- und Schürfwunden heilen mit Propolis schneller.

 

Die Kartoffel

Die Kartoffel ist basisch. Das ist ihre Stärke, die sie als Heilpflanze auszeichnet und ihr einen hohen Stellenwert in der Heilmedizin einräumt. So sollten sich Patienten mit Stoffwechselproblemen unbedingt einer Kartoffelsuppenkur unterziehen lassen. Die Kur dauert zehn Tage. Sie bewirkt einen gesunden Stoffwechsel und eine Erholung der Darm und Bauchspeicheldrüse. Die Kartoffel ist einer der besten Ballaststoffe für den Darm. Wem die Kur zu lang ist, dem hilft auch schon ein einziger „Kartoffeltag“. Das entlastet das Herz und fördert die Entwässerung.

Im Folgenden eine Zusammenfassung der Anwendungen, die sich bewährt haben.


Warmer Kartoffelumschlag aus Pellkartoffeln
Dieser wirkt besonders bei Halsschmerzen, rheumatischen Beschwerden und Sehnenscheidenentzündungen, aber auch bei Hautleiden, Durchblutungsstörungen und Entzündungen bei Bauchschmerzen und Krämpfen und Blasenentzündungen.

Um den Kartoffelumschlag herzustellen, werden ½ Pfund Kartoffeln geschält, gekocht und zu einem heißen Brei verrührt. Der Kartoffelmuss wird dick auf ein trockenes Leinentuch gestrichen. Auf der schmerzenden Stelle liegt der Umschlag bis er abgekühlt ist.


Rohe Kartoffelscheiben
Rohe Kartoffelscheiben (oder auch gewaschene Salatblätter) lindern bei Augenschwellungen. Rohe Kartoffelscheiben können auch bei Kopfschmerzen aufgelegt werden.


Kartoffelbrei
Als Nahrungsmittel bekannt und beliebt, hilft der Kartoffelbrei bei Magen- und Darmkatarrh. Es wird empfohlen, 2-3 Tage Kartoffelbrei in kleinen Portionen zu sich zu nehmen. Gekocht wird der Brei ohne Salz und Fett. Trinkt man dazu das Kochwasser der geschälten Kartoffeln, wird die Wirkung verstärkt.


Roher Kartoffelsaft
Bei einem Magengeschwür tut es wohl, rohen Kartoffelsaft mit Wasser verdünnt zu trinken.

 

Essig als Keimtöter

Essig wirkt keimtötend und kurbelt den Stoffwechsel an. Bei Verdauungsproblemen wirkt Essig am besten, wenn Sie ihn als Kur zum Essen trinken. Er hilft der Leber bei der Entgiftungsarbeit. Als Rat gilt: Trinken Sie vor dem Essen stets 1 Glas zimmerwarmes Mineralwasser mit 1 Esslöffel Apfelessig vermischt.

Umschlag/Wickel
Essig wirkt als Wickel oder als Umschlag warm bei Blähungen, Durchfall, Völlegefühl oder Halsschmerzen. Er wirkt kalt bei Prellungen und Verstauchungen sowie bei Insektenstichen. Gegen Heiserkeit nimmt man Essigwasser zum Gurgeln. Dazu mischt man in 1 Glas Wasser ca. 2 - 3 Teelöffel Essig.


Essigsocken
Essigsocken sind fiebersenkend. Baumwollsocken werden im Essigwasser getränkt und leicht ausgewrungen. Essigwasser besteht aus 5 Teilen Wasser und einem Teil Essig. Die Essigsocken werden angezogen und die Füße anschließend mit 1 Wolltuch eingewickelt. Der Umschlag soll 1 Stunde wirken. Dieser Vorgang kann 2 mal täglich wiederholt werden.

 

Zwiebel gegen Erkältungen

Die Zwiebel ist ein Universalmittel. Sie ist in jeder Küche zu finden und ist außerdem ein extrem preiswertes Medikament. Ihre ätherischen Öle wirken stark antibakteriell und desinfizierend. Die Zwiebel wirkt bei allen Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen, Hals- und Ohrenschmerzen.

Inhalieren Eine gehackte Zwiebel, ein Teelöffel Salz und/oder Kamille in kochendes Wasser geben. Die entstehenden heißen Dämpfe unter einem großen Handtuch inhalieren.

Zwiebelsirup
Um Zwiebelsirup herzustellen, werden 2 große Zwiebeln in dünne Scheiben geschnitten und mit 3 Esslöffeln Honig vermischt. Diese Mischung wird 24 Stunden lang zum Einziehen stehen gelassen und während dieser Zeit einige Male umgerührt. Der Sirup sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ein Esslöffel Zwiebelsirup kann mehrmals täglich eingenommen werden.

Zwiebelwickel
Zwei Zwiebeln grob hacken und in einer Pfanne mit Schmalz dünsten. Die warme Masse auf die Brust auftragen und mit einem Tuch überdecken. Den Zwiebelwickel anschließend ca. 1 Stunde im Bett (zugedeckt) einwirken lassen.

Zwiebelsäckchen
Zwiebelsäckchen werden bei Ohrenschmerzen angewendet. Dazu eine große gehackte Zwiebel in der Pfanne erwärmen, in ein Säckchen oder in ein großes Taschentuch geben und als Kompresse aufs Ohr und/oder hinter das Ohr legen.

Zwiebelwasser
Zwiebelwasser kann bei Heiserkeit zum Gurgeln dienen. Eine große Zwiebel in dünne Scheiben schneiden, mit ¼ l warmem Wasser übergießen und vier Stunden stehen lassen.

Zwiebelscheibe
Bei Insektenstichen hilft eine aufgelegte frische Zwiebelscheibe. Es empfiehlt sich daher, bei Wanderungen eine kleine Zwiebel mitzunehmen.

Zwiebelbrei
Bei Furunkeln und Abszessen eine rohe Zwiebel mit Wasser zu Brei anrühren und auf die betroffene Stelle legen.

 

Innerliche und äußerliche Anwendungen mit Honig

Wenn Sie sich einmal ganz schwach und elend fühlen, bringen Sie sich mit einem Teelöffel Honig wieder auf die Beine. Honig enthält Frucht- und Traubenzucker, der direkt über die Schleimhäute ins Blut aufgenommen wird und nicht den langen Weg über Magen und Darm nehmen muss. Im Folgenden beschreiben wir die wichtigsten Anwendungsformen des Honigs:

Innerliche Anwendung

Ein bis drei Teelöffel Honig proTag helfen dabei, einer Vielzahl körperlicher Schwächen entgegenzuwirken. Typische Beispiele hierfür sind chronische Müdigkeit, Leistungsschwäche, Nervosität und Schlafstörungen. Des weiteren wird durch Honig das Herz und das Abwehrsystem des Körpers – insbesondere nach Krankheiten – gestärkt.


Bei allen Patienten, die unter Verdauungsbeschwerden leiden – wie zum Beispiel Verstopfung und Blähungen – empfiehlt es sich, zu den Hauptmahlzeiten einen Teelöffel Honig einzunehmen. Blütenhonig wirkt effektiver als Waldhonig.


Die Vielzahl der Vitamine, Enzyme und Spurenelemente, die im Honig enthalten sind, können dem Körper vor, nach und während des Sports in Form von schmackhaften Honiggetränken zugeführt werden.


Bei Kopfschmerzen hilft Honig im Baldrian oder Hopfentee.

Äußerliche Anwendung


Honig zum Einreiben

Wundbehandlung mit Honig hat eine lange Tradition. Honig wurde schon früher bei schwer verschmutzten Verletzungen eingesetzt. Die beste entzündungshemmende Wirkung hat Lindenhonig. Bei kleineren Verletzungen und Hautleiden werden die betroffenen Hautstellen einfach mit Lindenhonig bestrichen.
Spröde Lippen werden wieder geschmeidig, wenn sie vor dem Schlafengehen mit Honig eingerieben werden.


Gesichtsmaske

Eine aus Honig bestehende Gesichtsmaske hilft bei zur Entzündung neigender Haut. Die Honigmaske wird ca. 30 Minuten aufgelegt und anschließend mit warmem Wasser abgewaschen.


Warme Honigumschläge

Honigumschläge helfen bei Gicht und Arthritis. Dazu werden vier Esslöffel Honig in einem Wasserbad erhitzt. Ein drei bis vier mal gefaltetes Tuch saugt das heiße Honigwasser auf und wird anschließend um die schmerzenden Stellen gewickelt.


Bei Entzündungen der Harn- und Geschlechtsorgane wird der Honigumschlag auf die schmerzenden Stellen aufgelegt, und kann dann für längere Zeit (gewöhnlich nachts) einwirken.


Honig als Salbe

Honig ist eine vorzügliche Heilsalbe bei Schürfungen, leichten Wunden und Furunkeln. Dazu wird ein Teelöffel Honig mit 20 - 30 Tropfen Echinazea vermischt. Ein offenes Bein kann mit einer Salbe aus einem Teelöffel Honig und Bepantensalbe behandelt werden.


Dagegen hilft bei schlecht heilenden Wunden eine Behandlung mit einer Salbe, bestehend aus einem Teelöffel Honig und 10 % Meerrettich (Saft oder Tinktur).