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Obst und Gemüse

 

 

 

Obst
Es wird empfohlen pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Das hält den Körper fit, ist gesund und das Beste daran: es schmeckt! Doch was ist gesundes Obst? Ein Biss in einen knackigen Apfel oder in süße Kirsche hebt die Laune und das Wohlbefinden. Wer ständig Heißhunger auf Süßigkeiten hat, kann Obst sehr gut als Ersatz nehmen. Obst schmeckt süß, doch der Fruchtzucker ist gesund. Mittlerweile ist so gut wie jedes Obst das ganze Jahr über in Supermärkten zu kaufen. Doch nur Obst, das Saison hat, schmeckt nach dem vollen Aroma. Wer auch im Winter nicht auf Himbeeren oder Erdbeeren verzichten will, kann sie einfach im Sommer zubereiten und dann einfrieren. Mehr Tipps zum richtigen Umgang mit Obst und Wissenswertes über Vitamine und Kalorien in Obst.
Allgemeines zum Thema

 

Himbeeren

Obst ist im Sommer ein idealer Begleiter, denn Obst beschwert nicht und versorgt den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Wir verraten Ihnen, welche Obstsorten besonders gesund sind und...
Himbeeren sind im Vergleich zu anderen Beeren besonders aromatisch. Doch Himbeeren schmecken nicht nur lecker, sondern halten uns auch gesund: Die in ihnen enthaltenen Antioxidantien fangen freie Radikale ab und sollen so vor Krebs schützen können. Da Himbeeren auf Druck empfindlich reagieren und leicht schimmeln, sollten sie möglichst schnell verzehrt werden. Im Kühlschrank halten sie sich in der Regel nicht länger als drei Tage.

Kalorien- und Inhaltsstoffe

Himbeeren sind reich an Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin C, das immunstärkend ist. Auch Vitamin A sowie Eisen stecken in größeren Mengen in den roten Früchten. Aufgrund ihrer vielen wertvollen Inhaltsstoffe werden Himbeeren häufig für Saftkuren verwendet. 100 Gramm der leckeren Beeren bringen es zudem gerade einmal auf 34 Kalorien – somit sind Himbeeren auch gut für die Figur.

Rezept: Himbeer-Creme

150 Gramm Himbeeren in einem Mixer pürieren. 200 Gramm Magerquark mit 100 Milliliter Milch und 50 Gramm Honig verrühren. 100 Milliliter Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Anschließend Creme und Himbeeren abwechselnd in eine Schüssel füllen.

Erdbeeren


Erdbeeren: Leckere Vitamin-C-Bomben

Erdbeeren sind durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt von 65 Milligramm pro 100 Gramm wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm liefern sie dem...
Erdbeeren: Leckere Vitamin-C-Bomben

Erdbeeren sind durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt von 65 Milligramm pro 100 Gramm wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm liefern sie dem Körper wenig Energie und erhalten die schlanke Linie. Darüber hinaus enthalten sie mit Ferula- und Ellagsäure sekundäre Pflanzenstoffe, die für ihre krebsvorbeugende Wirkung bekannt sind.



Die Vorfahren unserer kultivierten großfruchtigen Erdbeeren sind die kleinen, saftigen und aromatischeren Walderdbeeren. Bereits im Jahre 1714 entstanden in Frankreich durch Kreuzung zweier Waldbeersorten die ersten großen fleischigen Erdbeeren. Inzwischen gibt es über 600 verschiedene Sorten, die sich in Größe, Struktur, Farbe und Geschmack voneinander unterscheiden.

Vitamine in Erdbeeren

Erdbeeren sind reich an Vitaminen – besonders Vitamin C steckt in großen Mengen in den süßen Früchten. 100 Gramm Erdbeeren bringen es durchschnittlich auf:
•8 Mikrogramm Vitamin A
•54 Mikrogramm Vitamin B2
•0,3 Milligramm Vitamin B3
•43 Mikrogramm Folsäure
•65 Milligramm Vitamin C
•0,1 Milligramm Vitamin E
•13 Mikrogramm Vitamin K


Fest, glänzend und leuchtend rot

Da Erdbeeren je nach Herkunftsland stark pestizidbelastet sein können, ist die Bevorzugung von heimischen Erzeugnissen, im besten Fall aus biologischem Anbau, empfehlenswert.

Beim Kauf sollten Erdbeeren fest und glänzend sein sowie frisch und leuchtend rot aussehen. Erdbeeren verderben schnell und halten sich daher maximal zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Die Reinigung der ganzen Erdbeeren sollte kurz unter fließendem kaltem Wasser stattfinden, da die Früchte schnell Wasser aufnehmen. Um zu verhindern, dass die Erdbeeren Saft verlieren, ist es ratsam, die Stielansätze erst nach dem Säubern zu entfernen.

Botanisch gesehen keine Frucht

Erdbeeren eignen sich nicht nur zum puren Genuss, sondern auch als schmackhafte Zutat für vielfältige Speisen wie Obstsalat, Sorbet oder Milchshake. Botanisch gesehen handelt es sich beim Fruchtfleisch der Erdbeere zwar nicht um eine Frucht sondern um eine verdickte Blütenachse der Erdbeerpflanze, das tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelblichen Samen, die auf der Oberfläche sitzen.


Obst im Winter



Obst im Winter

Gerade im Winter ist eine gesunde Ernährung wichtig, um das Immunsystem zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Frisches Obst gilt als besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Wir stellen...

Obst im Winter


Gerade im Winter ist eine gesunde Ernährung wichtig, um das Immunsystem zu stärken und somit Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Denn nur wenn der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann er Krankheitserreger wirkungsvoll bekämpfen. Frisches Obst gilt als besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen und hat zudem meist nur wenige Kalorien. Wir stellen Ihnen fünf typische Winter-Obstsorten vor und verraten, was die Früchte so gesund macht. Zudem geben wir Ihnen je Obstsorte ein leckeres Rezept zur Zubereitung von Orangen, Mandarinen & Co. an die Hand.


Orangen


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Orangen sind im Winter heiß begehrt, denn sie riechen nicht nur herrlich, sondern überzeugen auch durch ihren saftig-süßen Geschmack. Zudem sind Orangen äußerst gesund, denn sie stecken voller wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Die Früchte können entweder roh verzehrt oder aber zum Kochen oder Backen verwendet werden. Als Abwehrkräfte-Cocktail ist auch ein frisch gepresster Orangensaft empfehlenswert.

Kalorien und Inhaltsstoffe

Orangen sind wahre Vitamin C-Bomben: In 100 Gramm stecken fast 50 Milligramm des wertvollen Vitamins. Daneben sind Orangen aber auch reich an Mineralstoffen, sie enthalten unter anderem Eisen, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Wie die meisten anderen Zitrusfrüchte sind auch Orangen für Personen, die auf ihre Linie achten wollen, geeignet: 100 Gramm Orangen bringen es nur auf etwa 47 Kalorien.

Rezept: Orangen-Senf-Sauce

Pressen Sie eine Orange aus und vermischen Sie sechs Esslöffel des Saftes mit zwei Esslöffeln Senf, zwei Esslöffeln Honig und zwei Esslöffeln Weißweinessig. Würzen Sie die Sauce anschließend mit Salz und Pfeffer. Fügen Sie nun langsam 150 Milliliter Olivenöl hinzu und rühren Sie dabei so lange mit einem Schneebesen um, bis die Sauce eine sämige Konsistenz annimmt. Servieren Sie dazu Räucherlachs, Roastbeef oder Salat.


Heidelbeeren


Die 10 kalorienärmsten Obstsorten

Obst ist gesund, denn es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Die meisten Obstsorten sind außerdem gut für die Linie, denn sie enthalten nur wenige Kalorien. Wir stellen Ihnen die 10...


Heidelbeeren enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, die im Körper als Antioxidantien wirken. Sie fangen freie Radikale ab und verlangsamen so die Hautalterung, schützen das Herz-Kreislauf-System und sollen außerdem Krebs vorbeugen können. Ähnlich wie Himbeeren haben auch Heidelbeeren nur wenige Kalorien: 100 Gramm der leckeren Beeren bringen es gerade einmal auf 36 Kalorien. Genießen Sie Heidelbeeren am besten unmittelbar nach dem Kauf, denn sie werden leicht schlecht!

Ananas


Ananas - Gesunde Tropenfrucht

Harte Schale, fruchtiger Kern: In der Ananas steckt die saftige Süße ihrer exotischen Heimat. Wie sie richtig geschält wird, warum Ananas schlank und schön macht und welches das beste Rezept für...


Ananas - Gesunde Tropenfrucht

Die Ananas liebt pralle Sonne und hohe, tropische Temperaturen. Dementsprechend exotisch, süß und saftig schmeckt eine reife Ananas. Abgesehen vom leckeren Geschmack ist die Südfrucht aber auch ein Schön- und Schlankmacher: Ananas steckt voller Nährstoffe und stärkt so das Immunsystem, senkt den Blutdruck, hebt die Stimmung und reguliert die Verdauung. Da Ananas außerdem die Fettverbrennung anregt, setzen viele gesundheitsbewusste Menschen auf die entschlackende Wirkung einer Ananas-Diät.



Ananas: Kalorien und Nährstoffe


In einer Ananas stecken nicht nur die pralle Energie der Sonne, sondern auch jede Menge A-Vitamine, B-Vitamine und C-Vitamine. Besonders geschätzt wird jedoch der hohe Anteil an Enzymen in Ananas: Die gesunde Südfrucht ist reich an Bromelin, Amylase, Perodixase und Invertase. Hinzu kommen zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente.

Durch die Enzyme wird die Eiweißverdauung unterstützt und die Fettverbrennung angeregt, was die Ananas-Diät zu einem beliebten Mittel beim Abnehmen macht. Zwar enthält die Ananas je nach Reifegrad zwischen 7 und 15 Prozent Fruchtzucker, jedoch wird dieser vom Körper sofort in Glukose umgewandelt und kann so direkt verwertet werden. 100 Gramm Ananas enthalten etwa 55 kcal und machen sie so zu einem gesunden, kalorienarmen Lebensmittel.

Abnehmen mit Ananas-Diät

Durch die entschlackende Wirkung und den geringen Anteil an Kalorien in Ananas eignet sich die Frucht gut für einen Diät-Tag. Länger als ein bis zwei Tage sollte eine Ananas-Diät nicht durchgeführt werden, da eine solche Ernährung schnell zu einseitig wird und lebenswichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Fett und Mineralstoffe wie Jod oder Zink fehlen. Die Ananas-Diät garantiert zwar einen schnellen Gewichtsverlust, allerdings besteht dieser zum Großteil aus Wasser.

Ananas eignet sich daher weniger zum Abnehmen, sondern vielmehr zum bewussten Entschlacken. An einem solchen Diät-Tag sollten bis zu zwei Kilo Ananas roh oder als Saft verzehrt werden. Wem das zu einseitig ist, der kann andere enzymreiche Lebensmittel wie Kiwis oder Papayas hinzufügen.

Ananas schneiden und richtig einkaufen

Die Ananas reift nur geringfügig nach, weshalb es im Handel große qualitative Unterschiede zwischen Flugananas und per Schiff eingeführter Frucht gibt. Erstere werden reif geerntet und haben so auch einen fruchtigen, frischen, unverfälschten Geschmack. Billige Ananas wird meist frühzeitig geerntet und reift auf dem Schiff leicht nach, was den Geschmack oft etwas säuerlich macht. In jedem Fall sollte diese Südfrucht beim Kauf intensiv duften und das Fruchtfleisch auf Fingerdruck leicht nachgeben. Die Blätter sollten dunkelgrün, die Frucht leuchtend gelb bis orange gefärbt sein. Lassen sich die Blätter leicht herausziehen, ist die Ananas reif zum Verzehr.

Da die Früchte reif verkauft werden, sollten sie auch relativ rasch nach dem Kauf gegessen werden. Maximal zwei bis drei Tage sollte eine Ananas zu Hause gelagert werden. Sie wird meist frisch verzehrt. Dazu zuerst den grünen Strunk abschneiden, dann die Frucht mit einem langen Messer der Länge nach vierteln. Dabei die holzige Mitte herausschneiden. Die Viertel der Ananas lassen sich nun quer in Scheiben schneiden und bis auf die harte Schale abbeißen. Alternativ die Scheibe vor dem Essen abschneiden. Bleibt von der Südfrucht etwas übrig, ist sie im Kühlschrank unter Klarsichtfolie notfalls bis zu drei Tage haltbar.

Rezept: Ananas-Kuchen als Dessert

Die Ananas ist eine vielseitige Frucht und schmeckt nicht nur frisch, sondern auch als Konserve, Eis, Marmelade, Saft, Essig oder Wein. Ein beliebtes Ananas-Rezept ist Ananas-Kuchen, der sich gut als sommerlich-frisches Dessert eignet. Dazu einen Becher Sahne mit 200 g Puderzucker steif schlagen und eine Packung Quark unterheben.

Eine große Ananas schälen und aus der Mitte sieben Scheiben herausschneiden. Das restliche Fruchtfleisch würfeln und zu der Quark-Sahne-Creme geben. Anschließend einen Tortenring um einen Biskuitboden legen und mit der Creme bestreichen. Die Ananas-Scheiben dekorativ darauf verteilen. Den fertigen Kuchen zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, dann als leckeres Ananas-Dessert oder zum Kaffee reichen.

 

Aprikose


Aprikose - Gesunder Allrounder

Wer die Aprikose nur für einen zu klein geratenen Pfirsich hält, der verpasst einiges: Nicht nur einen süßen Geschmack, sondern auch den höchsten Anteil an Vitamin A unter allen Obstsorten,...


Aprikose - Gesunder Allrounder

Aprikose, Marille, Pfirsich und Nektarine. Sie alle sind süß, fruchtig und meist mit einem feinen Flaum überzogen, weshalb man bei so viel Ähnlichkeit schnell den Überblick verlieren kann. Doch eigentlich ist es ganz einfach: Die Aprikose ist die kleine gelbe unter den süßen Früchten und Marille nichts anderes als die österreichische Bezeichnung für Aprikose. Während Pfirsich und Nektarine oft sehr saftig sind, ist das Fruchtfleisch der Aprikose eher mehlig-weich und so auch leichter zu verzehren. Und: Die Aprikose schmeckt auch getrocknet hervorragend und eignet sich so das ganze Jahr hindurch als gesunder Snack.



Aprikose: Kalorien sparen und Krankheiten vorbeugen

Die Aprikose schmeckt nicht nur sündhaft süß, sondern ist auch ein Allroundtalent für die Gesundheit. Sie enthält außerordentlich viel Provitamin A (Carotin), außerdem die Vitamine B1, B2 und C sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Phosphor. Dadurch hat die Aprikose einen positiven Einfluss auf Haare und Nägel, sorgt für einen rosigen Teint, stärkt das Immunsystem und kurbelt den Kreislauf an. Die enthaltene Salicylsäure hat eine antibakterielle Wirkung und tötet so Keime im Magen-Darm-Trakt ab. Der Wirkstoff Dimethylglycine, der im Kern der Aprikose steckt, soll bei Migräne und Kopfschmerzen helfen.

In 100 Gramm frischer Aprikose stecken etwa 40 Kalorien, die gleiche Menge getrocknete Aprikose schlägt mit 241 kcal zu Buche. Allerdings ist bei der getrockneten Variante der Nährstoffgehalt fast fünfmal so hoch wie bei einer frischen Aprikose, was beide Formen zu gesunden, leckeren Snacks macht.

Reife Aprikosen erkennen

Kein Zweifel, am besten schmecken Aprikosen frisch und roh. Dazu sollten sie zunächst vorsichtig gewaschen und abgetrocknet werden. Da die Aprikose nicht so saftig ist wie ein Pfirsich, kann man einfach herzhaft hineinbeißen, ohne eine Sauerei zu veranstalten. Wer die Frucht dennoch in Scheiben schneiden möchte, der sollte dazu ein möglichst scharfes, glattes Messer verwenden, denn die zarte Haut der Frucht ist leicht verletzlich und würde durch Zacken oder stumpfe Messerklingen zerfetzt oder zerquetscht werden. Beim Aprikose-Schneiden einfach vorgehen wie bei einem Pfirsich: Die Frucht in zwei Hälften teilen, den Stein entfernen und die Hälften in Scheiben schneiden.

Beim Kauf einer Aprikose sollte man darauf achten, nur reife Früchte auszuwählen, denn unreife Exemplare schmecken sauer, sehr mehlig und trocken. Bei einer reifen Aprikose ist die Haut kräftig orange-gelb gefärbt und der Stein lässt sich leicht von der Frucht lösen. Aufschluss über die Reife der Frucht gibt auch ein sanfter Druck mit dem Daumen: Gibt das Fruchtfleisch leicht nach, ist die Aprikose perfekt.

Aprikose: Herkunft und Anbau

Die Herkunft der Aprikose ist umstritten. Wissenschaftlich belegt ist jedoch, dass diese Frucht schon in der Antike sowohl in Armenien, als auch in China und Indien bekannt war. Heute liegt das Hauptanbaugebiet in der Türkei. Auch in Ungarn, Italien und Spanien fühlen sich Aprikosen wohl, denn sie brauchen viel Hitze und einen sandigen Boden.

Die Aprikose wächst auf dem strauchähnlichen Aprikosenbaum, der etwa sechs Meter hoch wird. Ihr Fruchtfleisch ist hellgelb bis orangerot gefärbt, ebenso die flaumig-weiche Schale. Dieses Obst ist eine Steinfrucht mit einem großen Kern. In diesem steckt der kleine, mandelförmige Samen, der in manchen Kulturen gegessen wird. Wird er zerstoßen, kommt sein süßes Marzipan-Aroma zutage, weshalb Aprikosenkerne beispielsweise zur Herstellung von Amaretto-Likör verwendet werden.

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Rezept für Aprikosenmarmelade

Die Aprikose schmeckt nicht nur frisch, sondern lässt sich auch wunderbar verarbeiten: Aprikosenmarmelade, Aprikosengelee, Aprikosenkuchen oder für die berühmten österreichischen Marillenknödel. Hier ein einfaches Rezept für leckere Aprikosenmarmelade:
•1 kg Aprikosen enthäuten und entsteinen, in kleine Stücke schneiden.
•Das Fruchtfleisch mit 500 g Gelierzucker und einem Päckchen Zitronensäure in einen großen Topf geben und aufkochen.
•Etwa fünf Minuten köcheln lassen, bei Bedarf pürieren.
•In einer Pfanne ohne Öl 50 g Mandelblättchen leicht anbräunen.
•4 EL Amaretto und die Mandelblättchen zur Marmelade geben und gut unterrühren.
•Anschließend die Masse sofort in heiß ausgespülte Marmeladengläser abfüllen und gut verschließen.

Banane


Banane: Inhaltsstoffe und Kalorien

Auf Sri Lanka geht heute noch die Legende um, dass Eva ihren Adam im Paradies nicht mit einem Apfel, sondern mit einer Banane verführt habe. Es wäre nicht verwunderlich, denn die Banane gehört zu...



Banane: Inhaltsstoffe und Kalorien

Die Banane soll schon im Garten Eden eine Rolle gespielt haben. Kein Wunder, die tropische Frucht schmeckt himmlisch süß und enthält wichtige Nährstoffe, die Herz und Nerven stärken. Die Nährwerte einer Banane sehen wie folgt aus: In 100 Gramm Banane stecken 20 Gramm Kohlenhydrate, 1,2 Gramm Eiweiß sowie 1,8 Gramm Ballaststoffe. Was die Kalorien einer Banane betrifft, stehen dort 88 kcal (in 100 Gramm Banane) zu Buche.



Bananen: Inhaltsstoffe sind u.a. Kalium und Magnesium

Es gibt mehr als hundert Bananensorten: Gelbe, weiße, rote, ja sogar pinkfarbene. Was wir gemeinhin unter einer Banane verstehen, die Obstbanane Cavendish, erhielt auch einen sprechenden Namen: „musa sapientum“, die Banane der Weisen. Vielleicht hängt dies damit zusammen, dass Bananen aufgrund der vielen enthaltenen Stoffe wie etwa Kalium und Magnesium auch die Nerven stärken und damit die Denkleistung verbessern.

Seinen Namen verdankt das tropische Obst übrigens seinem besonderen Aussehen. Arabische Händler bezeichneten die Frucht im Mittelalter als „Finger“ – arabisch „banan“. Krumm wird die Banane übrigens erst während ihres Wachstums: Bananen wachsen in großen Büscheln am Stamm der Bananenpflanze. Anfangs wachsen diese Büschel nach unten hängend und lichtgeschützt durch die großen Deckblätter heran. Später fallen die Blätter ab, die Banane streckt sich der Lichtquelle Sonne entgegen und wächst nun krumm!

Banane: Gesund auf welche Weise?

Essen kann man Bananen immer, doch man erzielt in den verschiedenen Reifestadien unterschiedliche Effekte. Bei der Reifung wird vor allem Stärke (langkettige Kohlenhydrate) in Zucker (kurzkettige Kohlenhydrate) umgewandelt. Zucker nutzt der Körper als schnelle Energiezufuhr. Stärke muss erst zu Zucker abgebaut werden und füllt geleerte Energiedepots langsamer auf.

Bei den unreifen grünen Bananen liegt das Stärke-Zucker-Verhältnis bei 20:1, bei den ausgereiften gelben dreht es sich um auf 1:20. Je gelber die Schale, umso größer ist also der Zuckeranteil. Unterm Strich sind die sonnig-gelben Früchte die Besten für unsere Gesundheit. Die gelben Bananen enthalten die meisten Vitamine sowie leicht verdauliche Kohlenhydrate. Die braunen Bananen verlieren hingegen bereits wieder die wichtigen Vitamine.

Wie werden Bananen gelagert?

Bananen zählen zu den klimakterischen Arten, die nach der Ernte nachreifen. Daher werden die Früchte immer grün geerntet. Der Transport erfolgt in Kühlschiffen, denn eine Temperatur unter 13,2 Grad Celsius stoppt die natürliche Reifung. Am besten kaufen Sie grüne Bananen und lassen diese zu Hause ausreifen.

Benötigen Sie dann eine reife Frucht, können Sie mit einer Turboreifung nachhelfen, indem Sie einen reifen Apfel oder eine Tomate zu den Bananen legen und beides in Zeitungspapier einwickeln. Nach zwölf bis 24 Stunden bei Zimmertemperatur ist die Banane herrlich süß. Aber bitte nie im Kühlschrank aufbewahren, dort verliert sie Farbe und Geschmack!

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Banane ist Lieblingsobst Nummer 2


•Jeder Deutsche konsumiert im Schnitt jährlich 80 Bananen. Als Lieblingsobst belegt sie Platz zwei.
•Bananen gehören zu den ältesten Kulturfrüchten der Menschheit. Man baut sie seit 2000 Jahren an.
•Mit fast fünf Millionen Tonnen Bananen pro Jahr ist Ecuador der größte Bananenexporteur weltweit.
•Bananenpflanzen tragen nur ein Mal Früchte, dann sterben sie ab. Die Pflanzen entwickeln Schößlinge, die nach sieben bis 15 Monaten einmalig neue Früchte tragen können.
•Nährstoffe in Bananen (100 g): Kohlenhydrate: 20 g, Eiweiß: 1,2 g, Ballaststoffe: 1,8 g, kcal: 88

 

Grapefruit



Grapefruit und Pampelmuse

Während sich die meisten Zitrusfrüchte großer Beliebtheit erfreuen, scheiden sich an der Grapefruit die Geister: Denn ihren bittersüßen Geschmack mag nicht jeder. Dabei ist die exotische Frucht...




Grapefruit und Pampelmuse

Die drei Zitrusfrüchte Grapefruit, Pampelmuse und Pomelo sind eng miteinander verwandt und weisen deshalb auch einige ähnliche Eigenschaften auf: Gemeinsam ist den drei Früchten ihr hoher Vitamin C-, aber nur geringer Kaloriengehalt sowie ihr leicht bitterer Geschmack. Dieser macht die Zitrusfrüchte nicht nur im Sommer zu einer leckeren und gesunden Erfrischung. Werden Grapefruits, Pampelmusen, aber auch Pomelos gemeinsam mit bestimmten Medikamenten eingenommen, können jedoch Wechselwirkungen auftreten.



Bittersüßer Geschmack

Die Grapefruit (Citrus paradisi) ist die Frucht des Grapefruitbaums, der in fast allen subtropischen Ländern vorkommt. Sie ist das Ergebnis einer Kreuzung von Orange (Citrus aurantium) und Pampelmuse (Citrus maxima). Das Ergebnis der Kreuzung von Grapefruit und Pampelmuse wird wiederum als Pomelo bezeichnet. Während Grapefruits meist das ganze Jahr über erhältlich sind, sind Pampelmusen in Deutschland relativ schwer zu bekommen.

Oft wird der Begriff Pampelmuse auch fälschlicherweise für eine Grapefruit gebraucht. Hat man es im Supermarkt allerdings geschafft, eine Pampelmuse zu ergattern, kann man diese zuhause problemlos lagern: Bei Zimmertemperatur halten sich die exotischen Früchte bis zu drei Monate. Auch Grapefruits sind lange haltbar, leicht gekühlt sind sie auch zwei Monate nach dem Einkauf noch genießbar.

Die Schale der Grapefruits ist gelb, die Farbe des Fruchtfleischs kann von einem hellen gelb bis hin zu einem dunklen rot variieren. Das Fruchtfleisch der Grapefruit ist in verschiedene Segmente unterteilt und hat meist einen bitteren Geschmack. Je roter das Fruchtfleisch ist, desto süßer ist die Frucht.

Ähnlich wie Grapefruits haben Pampelmusen einen süßsäuerlichen Geschmack, mitunter können sie auch bitter schmecken. Pampelmusen gelten übrigens als die größten aller Zitrusfrüchte: Sie können einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu sechs Kilogramm erreichen.

Grapefruit und Pampelmuse: Echte Vitamin C-Bomben

Ähnlich wie viele andere Zitrusfrüchte haben auch Grapefruits nur wenige Kalorien (kcal). 100 Gramm enthalten durchschnittlich zwischen 38 und 50 Kalorien. Der geringe Kaloriengehalt der Grapefruit ist darauf zurückzuführen, dass sie zum größten Teil aus Wasser besteht.

Neben dem großen Wasseranteil enthalten 100 Gramm Grapefruit noch 8 Gramm Zucker, 0,2 Gramm Fett sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. An Vitaminen enthält die Grapefruit vor allem Vitamin C. 100 Gramm decken den Tagesbedarf an Vitamin C bereits zu 59 Prozent ab. Daneben enthält die Grapefruit auch noch Vitamin A, B1, B2 und B6 sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium.

Auch Pampelmusen haben kaum Kalorien, 100 Gramm enthalten gerade einmal 42 Kalorien. Wie die Grapefruit ist auch die Pampelmuse besonders reich an Vitamin C, bis zu 45mg Vitamin C stecken in 100 Gramm Pampelmuse. Darüber hinaus besteht eine Pampelmuse aus folgenden Inhaltsstoffen: 89,5 Prozent Wasser, 9,4 Prozent Kohlenhydrate, 0,6 Prozent Proteine und 0,5 Prozent Fett.

Gesundheitsfördernde Wirkung

Die Grapefruit gehört wohl zu den gesündesten Früchten überhaupt, denn ihre Inhaltsstoffe wirken sich in vielfältiger Weise positiv auf unseren Körper aus. So baut der Bitterstoff Naringin, der in Grapefruits, Pampelmusen und Pomelos enthalten ist, Cholesterin ab. Darüber hinaus regen die Bitterstoffe der Grapefruit die Verdauung, insbesondere die Fettverdauung, an.

Die verbesserte Verdauung ist darauf zurückzuführen, dass der bittere Geschmack der Grapefruit die Produktion des Magensaftes anregt. Da mit Beginn der Verdauung der Hunger nachlässt, sorgen die Bitterstoffe gleichzeitig auch für ein verbessertes Sättigungsgefühl. Dadurch eignet sich die Grapefruit auch für Diäten, allerdings sollte sie nicht in zu großen Mengen verzehrt werden. Zudem verbessert Naringin die Insulinempfindlichkeit und kann, da es sich positiv auf den Blutzucker auswirkt, Diabetes mellitus vorbeugen.

Neben dem Fruchtfleisch der Grapefruit wird auch ihren Kernen eine heilende Wirkung nachgesagt: Ob ein Grapefruitkernextrakt aber tatsächliche die versprochene Wirkung hat, unter anderem soll es eine antibakterielle Wirkung besitzen, ist unter Experten umstritten.

Vorsicht vor Risiken und Nebenwirkungen

Trotz oder gerade wegen der vielen positiven Effekte von Grapefruits und Pampelmusen ist aber auch Vorsicht geboten. Denn das Abbauprodukt des Bitterstoffs Naringin, Naringenin, kann zusammen mit Bergamottin, einem weiteren Inhaltsstoff der Grapefruit, im Körper zu erheblichen Problemen führen: Gemeinsam sorgen beide dafür, dass ein Enzym in der Leber blockiert wird und dadurch bestimmte Wirkstoffe schlechter abgebaut werden.

Dadurch kann nach dem Verzehr von Grapefruits die Konzentration der betroffenen Medikamente im Blut ansteigen und ihre Wirkungen und Nebenwirkungen können sich verstärken. Vorsichtig sollte man besonders bei Herzmedikamenten sowie cholesterinsenkenden Mitteln sein. Auch blutdrucksenkende Mittel sind gefährlich, da der Blutdruck deutlich stärker abfallen kann als erwünscht. Desweiteren sind auch Antidepressiva sowie Potenz-, Krebs- und Asthmamittel von einer Wechselwirkung mit den Inhaltsstoffen der Grapefruit betroffen.

Allgemein gilt, dass man es auf jeden Fall vermeiden sollte, Medikamente aller Art zusammen mit Grapefruitsaft einzunehmen. Gleiches gilt auch für den Verzehr von Pampelmusen und Pomelos.

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Rezepte mit Grapefruit und Pampelmuse

Wer den bitteren Geschmack der Grapefruit liebt, kann die Frucht direkt verspeisen. Wer es ein wenig süßer mag, kann die Grapefruit halbieren, die beiden Hälften mit Zucker bestreuen und anschließend auslöffeln. Zudem kann die Grapefruit auch im Nachtisch oder in Salaten zum Einsatz kommen. Der Großteil der Grapefruits wird allerdings in der Saftproduktion verwendet.

Auch die Pampelmuse kann roh verspeist oder zu Saft verarbeitet werden. Auch im Salat zusammen mit Hühnchen, Grünkern, Apfel und Ei macht sich die Pampelmuse gut. Wer einen leckeren Nachtisch zaubern möchte, kann die Pampelmuse auch im Obstsalat verwenden. Hier verträgt sie sich besonders gut mit Orangen, Mandarinen, Äpfeln und Birnen und blauen Weintrauben. Wer es exotischer mag, kann je nach Vorlieben auch Feigen, Datteln, Walnusskerne oder Pistazien untermischen.

Honigmelone




Honigmelone: Gesunde Vitaminbombe

Harte Schale, weicher Kern: Honigmelonen erscheinen von außen zwar äußerst robust, innen überraschen sie jedoch mit einem saftigen und süßen Fruchtfleisch. Vor allem der hohe Anteil an Vitamin A...

Honigmelone: Gesunde Vitaminbombe

Ob Honigmelone, Wassermelone, Cantaloupe-Melone oder Galiamelone - die Auswahl an verschiedenen Melonenarten im Supermarkt ist groß. Die Honigmelone ist leicht an ihrer knallgelben Farbe zu erkennen und eignet sich vor allem an heißen Sommertagen perfekt für einen erfrischenden Snack: Aufgrund ihres hohen Wassergehalts hat diese Melonensorte nur wenige Kalorien (kcal), besitzt aber dennoch ein fruchtiges Aroma und einen süßlichen Geschmack. Obwohl ihr Fruchtzuckergehalt bis zu zehn Prozent betragen kann, sind Honigmelonen gesund, denn sie besitzen viele Vitamine und Mineralstoffe.



Honigmelonen sind reich an Vitamin A

Der hohe Wassergehalt von etwa 85 bis 90 Prozent sorgt für den saftigen Geschmack der Honigmelone. Er macht sie vor allem im Sommer zu einer willkommenen Erfrischung und einem leckeren Durstlöscher. Und wegen ihres hohen Wassergehalts haben Honigmelonen kaum Kalorien, 100 Gramm enthalten nur etwa 50 kcal. Zu beachten ist allerdings der hohe Fruchtzuckeranteil der süßen Melone: Dieser führt dazu, dass die Honigmelone deutlich mehr Kalorien hat als beispielsweise die Wassermelone. Wassermelonen bringen es gerade einmal auf etwa 24 kcal pro 100 Gramm.

Trotzdem ist die gelbe Melone gesund, denn zu den Inhaltsstoffen der Honigmelone zählen zahlreiche Vitamine: Neben Vitamin B1, B2 und C enthält sie vor allem Provitamin A. Dieses Provitamin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und spielt für das Zellwachstum sowie für den Sehvorgang eine wichtige Rolle. 150 Gramm Honigmelone decken den Tagesbedarf an Vitamin A bereits vollständig ab, die gleiche Portion dieser Melonenart entspricht dem halben Tagesbedarf an Vitamin C. Darüber hinaus enthält die Honigmelone auch verschiedenste Mineralstoffe, neben Kalium vor allem noch Kalzium, Eisen, Natrium, Magnesium und Phosphor.

Herkunft und Verwandtschaft

Die Honigmelone bildet neben den Cantaloupe-Melonen und den Netzmelonen eine der drei großen Untergruppen der Zuckermelone. Die Zuckermelone gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist somit rein botanisch gesehen keine Frucht. Die Zuckermelone ist näher mit der Gurke verwandt als mit der Wassermelone, die allerdings auch zur Familie der Kürbisgewächse gehört. Honigmelonen stammen ursprünglich aus dem tropischen und subtropischen Westafrika, in Ägypten wurden bereits vor 4000 Jahren die ersten Melonen angebaut und verzehrt.

Später verbreitete sich die Honigmelone bis nach Asien und gelangte schließlich durch spanische Seefahrer auch nach Amerika. Aufgrund des großen Verbreitungsgebietes können wir uns in Deutschland das ganze Jahr an der gesunden Honigmelone erfreuen: Während der Sommermonate kommen unsere Honigmelonen vorwiegend aus Spanien, im Winter werden sie vor allem aus Brasilien und Costa Rica importiert.

Honigmelone: Reif oder nicht reif?

Honigmelonen können bis zu vier Kilogramm schwer werden und sind leicht an ihrer gelben Farbe zu erkennen. Die auffällige Farbe hat der Melone auch den Namen ‚Gelbe Kanarische‘ gegeben. Allerdings lässt das Äußere keinen Rückschluss auf den Reifegrad der Honigmelone zu. Dieser lässt sich oft nur schwer erkennen: Eine glatte, nicht zu harte Schale, die auf Druck etwas nachgibt, deutet auf eine reife Melone hin. Darüber hinaus lässt sich eine reife Honigmelone auch an ihrem leicht süßlichen Geruch erkennen. Einmal gekauft sollte die Honigmelone bei Zimmertemperatur gelagert werden, nach dem Anschneiden jedoch in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank aufgehoben werden.

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Leckere Rezepte mit Honigmelone

Wer auf der Suche nach einem erfrischenden Snack ist, wird bei einem Rezept mit Honigmelone schnell fündig werden: Ob Honigmelone mit Parmaschinken als leckere Vorspeise, mit anderen Früchten als kalorienarmer Obstsalat zum Nachtisch serviert oder als Sorbet - die Honigmelone kann man in den verschiedensten Formen als erfrischende Zwischenmahlzeit genießen. Vor dem Verzehr schneidet man die Honigmelone in zwei Hälften und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Danach wird sie in Spalten geschnitten, je nach Verwendungszweck kann die Schale anschließend noch entfernt werden.

Wer diese Melonenart einmal ganz anders verwenden möchte, kann sich aus dem Fruchtfleisch auch eine Gesichtsmaske zaubern. Denn das in der Honigmelone enthaltene Vitamin E wirkt feuchtigkeitsspendend für unsere Haut. Einfach das Fruchtfleisch der Honigmelone pürieren und dann etwa 20 Minuten lang einwirken lassen.

 

Kirschen





Kirschen - Gesund und rund

Nach der Blüte kommt die Ernte: Im Sommer stehen Kirschen hoch im Kurs. Alles über Erntezeit, Verarbeitung und leckere Rezepte für die süßen roten Vitaminbomben, die wenig Kalorien, aber viele...


Kirschen - Gesund und rund

Sommerzeit ist Kirschenzeit! Das heißt Kirschen essen an der frischen Luft bei Sonnenschein. Während im April und Mai noch die blühenden Kirschbäume mit ihrem Anblick verzaubern, gibt es in der Kirschen-Erntezeit zwischen Juni und August die reifen, saftigen Vitaminbomben überall zu kaufen. Leckere Kirschen-Rezepte stehen hoch im Kurs. Ob als Marmelade, Kompott, Saft, Schnaps, im Kuchen, mit Zucker veredelt, gekocht zu Waffeln oder einfach nur roh und frisch vom Baum – Kirschen schmecken nicht nur köstlich süß, sondern sind auch noch gesund, fettarm und voller Vitamine.



Kirschen: Kalorien und Nährstoffe

Kalorien stecken hingegen kaum in Kirschen: 100 Gramm Sauerkirschen haben gerade einmal 22 kcal, Süßkirschen 52 kcal. Kirschen reifen nicht nach, daher werden sie zur Erntezeit reif gepflückt, verkauft und sollten dann möglichst rasch verzehrt werden. Zwei bis drei Tage halten sie sich im Kühlschrank, dann werden sie braun und ungenießbar. Vor dem Essen sollten die Kirschen in stehendem Wasser vorsichtig gewaschen werden, da die dünne Haut unter dem fließendem Wasserstrahl schnell aufplatzt. Unter der Haut der Kirschen steckt viel Gesundes. Folgende Nährstoffe zeichnen

Kirschen besonders aus:
•B-Vitamine
•C-Vitamine
•Folsäure
•Eisen
•Kalium
•Calcium
•Magnesium

Außerdem liefern Kirschen sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. Wer mag, kann zu den Kirschen übrigens problemlos Wasser trinken. Das alte Gerücht, Kirschen und Wasser würden Bauchschmerzen verursachen, ist mittlerweile längst widerlegt. Bauchweh kriegt höchstens, wer zu viele Kirschen isst, denn wie jedes Obst und Gemüse verursachen sie in großen Mengen Blähungen.

Kirschen: Gesund und rund

Als Steinobst haben Kirschen einen harten, rosinengroßen Kern, der einfach ausgespuckt oder vor dem Verzehr entfernt werden sollte. Auch hier gibt es haltlose Vorurteile: Angeblich sollte der Kern auf keinen Fall verschluckt werden, da er in einer Ausbuchtung des Darms hängenbleiben könnte. Dies ist nichts anderes als ein Ammenmärchen. Ebenso die Warnung, beim Zerbeißen des Kerns würde lebensgefährliche Blausäure freigesetzt. In einem Kirschkern steckt zwar etwas Blausäure, jedoch in einer so geringen Dosis, dass sie keinen Einfluss auf unseren Organismus hat.

Unangenehm könnte das Zerbeißen eines Kirschkerns lediglich für die Zähne werden. Besser ist es da, die ausgespuckten Kerne zu sammeln, in heißem Wasser abzuwaschen und in ein kleines Kissen einzunähen. Dieses sogenannte Kirschkernkissen kann dann bei Bedarf im Backofen erwärmt oder im Kühlschrank gekühlt werden und so wahlweise als Wärmekissen oder Kühlbeutel Linderung an schmerzenden Stellen verschaffen.

Kirschen eindicken und Kirschen veredeln

Wer seine frischen Kirschen nicht alle auf einmal essen will, kann auch (mit oder ohne Kern) Kirschen einfrieren, einkochen, kandiert veredeln oder Marmelade daraus machen. Beim Kochen sollte man die Kirschen eindicken, dann schmecken sie besonders gut zu Waffeln oder Vanilleeis.

Dazu die eingelegten Kirschen aus dem Glas in einen Topf geben und drei bis vier Esslöffel vom Kirschsaft zurückbehalten. Den Kirschen nach Geschmack etwas Zucker und Kirschwasser hinzufügen und aufkochen lassen. Den aufgehobenen Saft mit ein bis zwei Esslöffeln Speisestärke anrühren, zu den Kirschen geben, umrühren und etwas köcheln lassen. Die fertige Masse einfach über die Waffeln oder das Eis geben, etwas Puderzucker darüber streuen, fertig.

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Kirschen: Rezept für Kirschkuchen

Mit diesem Rezept für einen leckeren Kirschkuchen lassen sich Kirschen veredeln: 200 g Butter, 175 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und drei Eier schaumig rühren. Anschließend 200 g Mehl, 2 TL Backpulver und 2 EL Milch unterrühren. Die Teigmasse in eine gefettete Springform füllen und mit Kirschen belegen. Bei 180 Grad 50 Minuten backen, dann etwas Zucker und Mandelblättchen über den Kuchen streuen und nochmal 10 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen und mit frischer Schlagsahne genießen. So lassen sich ohne großen Aufwand Kirschen veredeln.

 

Kiwi



Kiwi – pelzig, rund, gesund

Sie verdankt ihren Namen dem neuseeländischen Nationaltier - dabei stammt die Kiwi ursprünglich aus China. Was die erfrischend-saure Frucht so gesund macht und warum sie auf einer Torte nichts zu...

Kiwi – pelzig, rund, gesund

Sie sind beide klein, etwas eiförmig und haben ein bräunliches, haariges Äußeres. Damit tragen die Kiwi-Frucht und der Vogel Kiwi nicht nur den gleichen Namen, sondern sehen sich auch in gewisser Weise ähnlich. Im Gegensatz zum Vogel ist die Frucht Kiwi jedoch ein beliebtes Nahrungsmittel. Mit doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange und gleichzeitig kaum Kalorien eignet sich die Kiwi hervorragend zum Abnehmen. Doch auch als gesunder Snack zwischendurch ist die saure Frucht eine beliebte Erfrischung.



Kiwi – Kalorien, Vitamine, Nährstoffe

Bereits mit einer großen Kiwi kann der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C gedeckt werden: 80 bis 120 mg des Vitamins stecken in 100 Gramm Kiwi. Hinzu kommen E- und B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen. Außerdem stecken wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren im Fruchtfleisch sowie Antioxidantien in der Schale. Gleichzeitig beinhaltet eine Kiwi nur etwa 43 Kilokalorien.

In dieser Obstsorte ist außerdem das Enzym Actinidin enthalten, das zur Spaltung von Eiweiß führt. Kiwis sollten daher nicht in rohem Zustand mit Milchprodukten vermischt werden, da diese sonst einen bitteren Geschmack annehmen.

Kiwis kaufen und essen

Beim Kauf von Kiwis sollte man sich vorher überlegen, ob man sie bald verzehren, oder lieber noch etwas lagern möchte. Kiwis werden nämlich oft entweder steinhart und somit völlig unreif, oder überreif verkauft. Überreife Kiwis geben auf Daumendruck nach und sollten besser nicht gekauft werden, da sie geschmacklich nicht empfehlenswert sind und obendrein auch noch weniger Vitamine besitzen.

Im besten Fall sind die Kiwis noch hart, mit einer straffen, nicht verschrumpelten Schale. So können sie gut zu Hause gelagert werden. Sobald die Schale dann auf Druck leicht nachgibt, sind sie reif und zum Verzehr bereit.

In der Regel werden Kiwis mittig durchgeschnitten und das grüne Fruchtfleisch dann heraus gelöffelt. Die Schale kann allerdings auch mitgegessen werden, sie schmeckt ähnlich wie bei einer Stachelbeere. In dem Fall sollten jedoch nur ungespritzte Bio-Kiwis gegessen werden.

Rezepte mit Kiwi

Aufgrund ihres typischen säuerlichen Geschmacks und der ansprechenden Färbung des Fruchtfleisches ist die Kiwi nicht nur beim rohen Verzehr beliebt. Typische Kiwi-Rezepte sind daher Kiwi-Bowle, Kiwi-Marmelade oder Kiwi-Torte. In Neuseeland sind außerdem Kiwi-Saft und –Wein bekannt.

Bei allen Rezepten sollte jedoch beachtet werden, dass sich rohe Kiwis durch das Enzym Actinidin nicht mit Milchprodukten und Gelatine vertragen. Für Creme- oder Obsttorten sollten daher besser gedünstete Kiwis oder Dosenfrüchte verwendet werden. In Scheiben geschnitten macht sich die Kiwi mit ihrer dunkel- bis hellgrünen Färbung und den schwarzen Kernen auch gut als Dekoration von Speisen.

Kiwi-Allergie

Aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts kann die Kiwi beim Menschen mit empfindlicher Haut zu Hautreizungen führen. Außerdem verursacht die enthaltene Fruchtsäure oft ein Brennen auf Zunge, Gaumen und Lippen. In dem Fall kann es helfen, weniger und seltener Kiwis zu essen.

Bei einer nachgewiesenen Kiwi-Allergie sollte jedoch gänzlich auf den Genuss verzichtet werden, denn die allergischen Reaktionen auf Kiwis haben oft einen hohen Schweregrad. Eine Kiwi-Allergie geht oft mit einer Kreuzallergie gegen Ananas, Papaya oder Pollen einher.

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Herkunft und Herstellung

Ursprünglich stammt die Kiwi aus China und wird daher auch als „Chinesische Stachelbeere“ bezeichnet. Mittlerweile wird die Frucht jedoch auch in Neuseeland und vielen anderen Ländern mit subtropischem oder gemäßigtem Klima angebaut. Neben Neuseeland zählt heute Italien als Haupt-Anbauland für Kiwis. Mittlerweile gehören Kiwis in deutschen Supermärkten fast ebenso zum Standard wie Äpfel und Bananen.

Die Früchte werden hartreif geerntet und dann bei kühlen Temperaturen von knapp über null Grad gelagert. So sind sie theoretisch bis zu sechs Monate haltbar. Werden Kiwis jedoch tatsächlich mehrere Monate lang gelagert, verlieren sie an Geschmack und haben meist ein glasiges Fruchtfleisch. Qualitativ hochwertige Kiwis werden daher relativ schnell in den Handel gebracht und können so vom Verbraucher zu Hause noch mehrere Wochen im Kühlschrank gelagert werden, wo sie nachreifen.

Orangen




Orangen als Abwehrkräfte-Cocktail

Süß, fruchtig, saftig und gesund: Die Orange, die aus einer Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse entstanden ist, ist besonders in der kalten Jahreszeit heiß begehrt. Kein Wunder, denn Orangen...

Orangen als Abwehrkräfte-Cocktail

Süß, fruchtig, saftig und gesund: Die Orange, die aus einer Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse entstanden ist, ist besonders in der kalten Jahreszeit heiß begehrt. Im 16. Jahrhundert stellte die Orange die beliebteste Frucht an den europäischen Fürstenhäusern dar und auch heute schätzt man die Orange noch sehr. Kein Wunder, denn Orangen duften köstlich und sind ein kulinarischer Abwehrkräfte-Cocktail.



Was Orangen so gesund macht

Heute bekommen wir die leuchtende, kugelförmige, wunderbar duftende Orange überall und zu jeder Jahreszeit. Sie ist längst ein selbstverständlicher Teil unserer Ernährung, ob pur, als Saft, in Obstsalaten, Desserts oder als Beilage zu Fleisch und Fisch.

Orangen sind reich an Vitamin C, in 100 Gramm Orangenfleisch stecken allein 50 Milligramm davon. Mit 200 Gramm Orangenfleisch deckt ein Erwachsener schon seinen Tagesbedarf. Somit sind die Früchte ein feiner kulinarischer „Abwehrkräfte-Cocktail“ für unser Immunsystem. Außerdem sind Orangen prall gefüllt mit Mineralstoffen, darunter Eisen (0,4 Milligramm pro 100 Gramm), das eine wichtige Rolle beim Transport von Sauerstoff im Blut spielt, und Phosphor (23 Milligramm pro 100 Gramm), das der Körper für die Zellteilung sowie die Energiegewinnung und -speicherung braucht.

Daneben sind Orangen aber auch gesund, da sie nur wenige Kalorien haben. 100 Gramm Orangenfleisch bringen es gerade einmal auf 47 Kalorien - eine ganze Orange hat etwa 68 Kalorien.

Orangen sind bekömmlich und leicht verdaulich. Ihre Schale ist voller ätherischer Öle, was ihren herrlichen Duft ausmacht. Wer Orangenschalen, auch Zesten genannt, zum Kochen, Backen oder Dekorieren von Desserts verwenden will, sollte dafür aber nur unbehandelte Orangen verwenden – am besten aus dem Bio-Laden. Denn im konventionellen Bereich werden Orangen mit einer Wachsschicht und Konservierungsmitteln überzogen, um sie haltbar zu machen.

Wie werden Orangen gelagert?

Eigentlich erstaunlich: Da hat die Orange so eine feste Schale, das Fruchtfleisch liegt darin geschützt, und doch hält die Frucht nicht so lange, wie man es vermuten könnte. In der Obstschale bleibt sie ungefähr eine Woche frisch, im Gemüsefach des Kühlschranks etwa zwei Wochen.

Es ist ratsam, Orangen nicht abgepackt zu kaufen, sondern lieber am Obststand einzeln auszuwählen. Worauf Sie achten sollten? Dass die Orange gut und schwer in der Hand liegt, dass ihre Schale gesund aussieht, fest ist und auf Fingerdruck leicht nachgibt.

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Exotische Orange

Vor ein paar Jahrhunderten waren Orangen noch wahre Exoten und Könige leckten sich die Finger nach ihnen. Sonst hätte man kaum ganze Gärten nach den Orangen benannt: Die Rede ist von den Orangerien, jenen Gärten aus Zitrusbäumchen, die man ab dem 16. Jahrhundert in Königs- und Fürstenkreisen so schick fand. Exotik war in Mode, und genau dafür stand der Orangenbaum. Schließlich kam er von weit her, nämlich aus China. Deshalb lautet der zweite Name der Frucht auch Apfel-Sine, also Apfel aus China. Dort wurden die Früchte bereits weit vor Christi Geburt gezüchtet.

Nach Europa gelangten sie relativ spät, wobei zwischen Bitter- und Süßorangen unterschieden werden muss. Die Bitterorangen brachten die Araber im 11. Jahrhundert nach Sizilien und von dort nach Spanien. Die Süßorange wurde vor allem durch die Portugiesen bekannt: Seefahrer brachten sie von ihren Reisen nach Indien mit. Heute werden Orangen in fast allen wärmeren Ländern der Welt angebaut - weltweit gibt es über 400 verschiedene Orangensorten. Dass die USA und Brasilien heute über die Hälfte der Weltproduktion bestreiten, verdanken sie Kolumbus: Er nahm die Orange mit in die Neue Welt.

 

Pfirsich


Pfirsich - Gesund, fruchtig, süß

Außen samtig, innen fruchtig – Pfirsiche haben gerade Hochsaison. Die duftenden Früchte schmecken jedoch nicht nur roh. Als spritzige Bowle, saftiger Kuchen oder sündhaft köstliches...

Pfirsich - Gesund, fruchtig, süß

Nicht nur seine weiche Haut mit den feinen Härchen, sondern auch der unvergleichliche, süße Geschmack machen den Pfirsich zur wohl verführerischsten aller Früchte. Pfirsich-Saison ist von Mitte Mai bis Ende September, weshalb der Duft von Pfirsich bei vielen Menschen wohlige Erinnerungen an lange, heiße Sommertage weckt. Kein Wunder, schließlich ist ein frischer Pfirsich mit seinem hohen Wasseranteil eine perfekte Erfrischung ohne viele Kalorien. Auch als Marmelade, Kompott, Melba-Dessert, Torte oder saftiger Pfirsichkuchen erfreut sich die Steinfrucht großer Beliebtheit.



Pfirsich: Kalorien und Nährstoffe

Ein durchschnittlicher Pfirsich wiegt etwa 125 bis 150 Gramm. In 100 Gramm Pfirsich stecken etwa 40 kcal, 87 Gramm Wasser sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und die Vitamine A, B1, B2 und C. Der hohe Wassergehalt macht dieses Obst besonders an warmen Tagen zu einer gesunden, süßen und fruchtigen Alternative zu klebrigen, fetten Naschereien.

Beim Essen empfiehlt es sich, den rohen Pfirsich zu schneiden und die einzelnen Scheibchen zu verspeisen. Da Pfirsiche sehr saftig sind, kommt es beim direkten Hineinbeißen oft zu Kleckereien. Beim Pfirsich-Schneiden sollte man zunächst vorsichtig senkrecht um den Kern rundherum schneiden. Dann lässt sich die Frucht mit der Hand in zwei Teile brechen, wobei der Kern in einer der beiden Hälften stecken bleibt. Von dort lässt er sich dann leicht entfernen, so dass der Pfirsich in Scheiben geschnitten werden kann.

Beim Kauf von Pfirsichen leicht gegen die Haut drücken: Ist sie sehr hart, sollte die Frucht noch nicht verzehrt werden, kann aber bereits gekauft werden, um zu Hause nachzureifen. Sehr weiche Früchte mit leicht schrumpeliger Haut sind oft schon überreif und faulen schnell.

Herkunft sowie Anbau von Pfirsichen

Pfirsiche wachsen an niedrigen Bäumen, die zur Familie der Rosengewächse gehören. Sie lieben ein mildes, sonniges Klima sowie tiefe, nährstoffreiche Sandböden. Groß und schön werden die Früchte jedoch nur bei ausreichender Bewässerung. Die meisten Pfirsiche werden aus Italien, Frankreich, Spanien oder Griechenland nach Deutschland importiert. Das größte Pfirsich-Anbauland ist jedoch China, wo die Bäumchen schon vor 4000 Jahren wegen ihrer schönen Blüten kultiviert wurden.

Auch in Deutschland können Pfirsiche in gemäßigten Weinbauregionen an sonnigen, windstillen Orten angebaut werden. Weltweit gibt es etwa 3000 verschiedene Pfirsich-Sorten, wobei die behaarten Pfirsiche von den glattschaligen Nektarinen unterschieden werden. Außerdem werden Pfirsiche aufgrund der Farbe ihres Fruchtfleisches unterschieden. Dieses kann gelb, weiß oder rötlich sein.

Pfirsichbowle mit Alkohol

Für eine fruchtig-frische Pfirsichbowle eignen sich am besten Dosen-Pfirsiche, da deren Saft eine tolle Bereicherung für das Getränk ist. Dazu aus drei großen Dosen die Pfirsiche entnehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Saft aus den Dosen aufheben. Nun 4 EL Zucker über das Fruchtfleisch streuen und mit 1/8 Liter Cognac beträufeln. Nach zwei Stunden die Früchte in eine große Bowleschüssel geben und mit einer Flasche Weißwein und dem Pfirsichsaft übergießen. Über Nacht ziehen lassen, dann kurz vor dem Servieren mit Sekt aufgießen.

Rezept für Pfirsich-Melba

Ein Klassiker unter den Pfirsich-Rezepten ist das sommerlich-süße Dessert Pfirsich-Melba. Dazu für zwei Personen einen großen Pfirsich mit heißem Wasser überbrühen. Kurz ziehen lassen, dann sofort kalt abschrecken und die Haut vorsichtig abziehen. Nun die Frucht halbieren, den Kern entfernen und in Zuckerwasser dünsten. Anschließend die Pfirsichhälften abtropfen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit ein kleines Schälchen Himbeeren pürieren. Die Pfirsichhälften in Dessertschälchen mit je einer Kugel Vanilleeis und einem Häubchen Schlagsahne anrichten und mit dem Himbeerpüree übergießen.

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Pfirsichkuchen schnell gemacht


Im Winter mit Dosenpfirsichen, im Sommer mit frischen Pfirsichen vom Markt – ein fruchtiger Pfirsichkuchen schmeckt zu jeder Gelegenheit. Bei frischen Pfirsichen sollte zunächst ein Pfund Früchte wie beim Pfirsichmelba-Rezept gehäutet werden. Bei Dosenpfirsichen einfach den Saft abgießen. Die geschälten Früchte in Scheiben schneiden.

Nun 125 g weiche Butter, zwei Eier, 100 g Zucker und etwas Zitronenaroma mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nach und nach 200 g Mehl und 2 TL Backpulver unterrühren. Ist der Teig zu trocken, etwas Milch hinzugeben. Den Teig in eine gefettete Springform füllen, mit den Pfirsichscheiben belegen und bei 190 Grad etwa 30 Minuten backen. Anschließend den Pfirsichkuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Pflaumen



Pflaumen: Erste Hilfe bei Verstopfungen

Wenn es bei der Verdauung einmal klemmt, können Trockenpflaumen Abhilfe schaffen. Denn die vielen Ballaststoffe, die in Pflaumen enthalten sind,...

Pflaumen: Erste Hilfe bei Verstopfungen

Wenn die Tage langsam wieder kürzer werden, hat die Pflaume Saison. Mit ihrem süßlichen Geschmack erinnert sie uns noch an den Sommer, ermöglicht uns gleichzeitig aber auch einen gesunden Start in den Herbst. Denn Pflaumen besitzen nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern helfen auch bei Verstopfungen und anderen gesundheitlichen Problemen. Reife Pflaumen haben allerdings einen sehr hohen Fruchtzuckergehalt, weshalb auf den Verzehr der blauen Früchte bei einer Fructoseintoleranz besser verzichtet werden sollte. Der hohe Fruchtzuckeranteil führt auch dazu, dass Pflaumen mehr Kalorien als viele andere Fruchtsorten haben.



Die Pflaume und ihre Inhaltsstoffe

Ähnlich wie viele andere Obstsorten bestehen auch Pflaumen zum Großteil aus Wasser. Darüberhinaus setzen sich die blauen Früchte zu 10,2 Prozent aus Kohlenhydraten, zu 0,6 Prozent aus Proteinen, zu 0,2 Prozent aus Fetten und zu 1,6 Prozent aus Ballaststoffen zusammen. Darüber hinaus enthält diese Obstsorte mit Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink auch wichtige Mineralstoffe.

Pflaumen haben außerdem jede Menge Vitamine zu bieten, neben Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E enthalten sie verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe. Diese sind besonders wichtig für das Nervensystem. Bezüglich der einzelnen Vitamine können Pflaumen zwar keine Spitzenwerte aufweisen, sie bietet aber ein gesundes Gesamtpaket an.

Im Vergleich zu anderen Früchten haben Pflaumen einen besonders hohen Fruchtzuckeranteil und können somit schnell Energie liefern. Von allen Pflaumen enthalten übrigens Zwetschgen den meisten Zucker. Aufgrund des hohen Zuckergehalts ist auch der Kaloriengehalt von Pflaumen etwas höher als bei anderen Früchten: 100 Gramm Pflaume enthalten etwa 62 Kalorien (kcal). Deutlich mehr Kalorien enthalten allerdings Trockenpflaumen, hier bringen es 100 Gramm auf etwa 225 Kalorien.

Aufgrund des hohen Zuckergehalts sollte man bei einer Fructosemalabsorption oder einer Fructoseintoleranz auf den Verzehr von Pflaumen besser verzichten. Ansonsten kann es zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall kommen.

Wissenswertes rund um die Pflaume

Pflaumen (Prunus domestica) gehören zur Familie der Rosengewächse. Weltweit existieren vermutlich über 2000 verschiedene Arten, einige bekannte Unterarten der Pflaume sind die Mirabelle und die Zwetschge. Im Unterschied zu Pflaumen haben Zwetschgen eine länglichere Form und spitze Enden. Über den Ursprung der Pflaume gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Vermutlich wurde sie von Alexander dem Großen von einem seiner Kriegszüge mit in sein Reich gebracht.

In Deutschland wird die Pflaume heute schwerpunktmäßig in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angebaut, rund 70 Prozent der gesamten Erntemenge stammen aus den beiden Bundesländern. Je nach Art unterscheiden sich Form, Farbe und Größe dieser Obstsorte relativ stark. So können sowohl gelbe und grünliche als auch rote, blaue und violette Pflaumen erworben werden. Die Blütezeit der Pflaume dauert von April bis Mai. Saison hat die Pflaume in Deutschland dann von Juli bis Oktober.

Pflaumen bringen die Verdauung in Schwung

Pflaumen werden gerne als Hilfsmittel genutzt, wenn es einmal Probleme mit der Verdauung gibt. Am Vorabend eingeweichte getrocknete Pflaumen, welche zum Frühstück verzehrt werden, können bei Verstopfungen helfen, denn Pflaumen haben eine abführende sowie harntreibende Wirkung.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass Pflaumen neben anderen Inhaltsstoffen auch die Pflanzenfasern Zellulose und Pektin enthalten. Diese unverdaulichen Nahrungsfasern quellen im Darm auf und regen die Verdauung an. Auf dem Weg durch den Darm nehmen sie außerdem verschiedene Abfall- und Giftstoffe mit und tragen damit zur Krebsprophylaxe bei. Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts helfen Pflaumen außerdem den Cholesterinspiegel zu senken. Daneben wird ihnen aber auch nachgesagt, dass sie sich bei Gicht sowie bei Leberleiden positiv auf die Betroffenen auswirken.

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Rezepte mit Pflaumen

Beim Kauf von Pflaumen sollte man unbedingt darauf achten, feste Früchte zu bekommen. Weiche, überreife Pflaumen sollte man dagegen meiden, da sie oft von Würmern befallen sind. Nach dem Einkauf sollten die Pflaumen relativ schnell gegessen werden, bis zum Verzehr lagert man sie am besten an einem kühlen und schattigen Ort. pflaumen sollten am besten erst direkt vor dem Essen gewaschen werden, damit die wachsartige Schutzschicht, die die Früchte vor dem Austrocknen bewahrt, möglichst lange erhalten bleibt. Schneidet man die Pflaume entlang ihrer Naht auf, kann man sie sauber in zwei Hälften teilen. Je nach Reifegrad der Frucht lässt sich der Kern anschließend mehr oder weniger leicht vom Fruchtfleisch lösen.

Pflaumen können sowohl frisch vom Baum als auch getrocknet verzehrt werden, bei getrockneten Pflaumen steigt allerdings der Fruchtzucker- und damit auch der Kaloriengehalt. Gerade im Spätsommer eignen sich Pflaumen hervorragend für einen leckeren Pflaumenkuchen. Wer die Pflaumen noch etwas länger genießen möchte, kann sie Einkochen und dann zu Pflaumenmus oder Pflaumenkompott verarbeiten. In der asiatischen Küche werden Pflaumen auch zur Herstellung von Saucen und Wein genutzt.

 

Pomelo




Pomelo: Mix aus Pampelmuse und Grapefruit

Die Pomelo zählt zu den gesündesten Früchten überhaupt, da sie nur wenige Kalorien, aber viel Vitamin C besitzt. Zu beachten ist allerdings, dass...


Pomelo: Mix aus Pampelmuse und Grapefruit

Neben Kiwis, Ananas, Zitronen, Orangen und Papayas sind die Obsttheken in Deutschland seit einigen Jahren mit der Pomelo um eine exotische Frucht reicher. Bei der Pomelo, die erst 1970 in Israel entstanden ist, handelt es sich um eine Kreuzung aus Grapefruit und Pampelmuse. Alle drei Früchte gehören zur Gruppe der Zitrusfrüchte. Die Pomelo ist eine der Gesundheit förderliche Frucht, die viele Vitamine, aber nur wenige Kalorien (kcal) enthält. Beim Verzehr der Pomelo ist allerdings zu beachten, dass sich bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten Wechselwirkungen ergeben können.



Die Pomelo im Überblick

Im Supermarkt ist die Pomelo meist leicht daran zu erkennen, dass sie in einem Netz verpackt ist. Die exotische Frucht hat eine birnenartige Form und bringt zwischen einem halben und zwei Kilogramm auf die Waage. Ihr Durchmesser kann bis zu 25 Zentimetern betragen.

Die Schale der Pomelo ist hellgelb bis grünlich und sehr dick. Im Oktober, wenn die Pomelo-Saison beginnt, gibt es auch rosafarbene Früchte, sie stammen zumeist aus Israel. Weitere Hauptanbaugebiete der Pomelo sind Südafrika, Südostasien und China. Aus China werden vor allem die sogenannten ‚Honey Pomelos‘ importiert.

Vor dem Essen muss die Schale der Pomelo ebenso wie die weiße Haut im Inneren der Frucht entfernt werden. Um Pomelo zu schälen, geht man am besten wie bei einer Orange vor. Ist die Pomelo reif, schmeckt das Fruchtfleisch im Inneren süßlich, ansonsten kann es auch einen leicht säuerlichen Geschmack besitzen. Ob die Pomelo süß oder eher sauer schmeckt, kann ein Blick auf die Schale verraten: Ist diese leicht verschrumpelt, schmeckt die Frucht honigsüß.

Pomelos: Gesund und kalorienarm

Da die Pomelo kaum Kalorien hat, eignet sie sich perfekt für eine gesunde Zwischenmahlzeit. Je nachdem wie süß die exotische Frucht ist, haben 100 Gramm Pomelo zwischen 25 und 50 Kalorien. Bezüglich des Nährwerts ist vor allem der hohe Vitamin C-Anteil hervorzuheben: Pro 100 Gramm enthält eine Pomelo circa 41 Milligramm Vitamin C. Zudem weist sie große Mengen an Kalium, Magnesium und Phosphat auf. Positiv ist darüber hinaus auch noch der hohe Gehalt des Bitterstoffs Limonin, der die Darmtätigkeit anregt.

Ist die Pomelo erst geschält, kann die Frucht roh verzehrt werden: Sie eignet sich gut für Obstsalate oder auch für das morgendliche Müsli. Ebenso können sie zu Saft oder Brotaufstrichen verarbeitet werden. Wer es exotischer mag, kann sich auch einen Pomelo-Salat zaubern, wie er in der asiatischen Küche oft angeboten wird.

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Vorsicht bei blutdrucksenkenden Medikamenten

Ähnlich wie bei der Grapefruit wird auch bei der Pomelo vor Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten gewarnt. Dass der Verzehr von Pomelos unerwünschte Folgen haben kann, ist vielen Menschen allerdings nicht bewusst. Zu den Inhaltsstoffen der Pomelo zählt auch der Bitterstoff Naringin, der im Körper zu Naringenin umgewandelt wird.

In Kombination mit anderen Inhaltsstoffen wirkt Naringenin blutdrucksenkend. Bei leicht erhöhtem Blutdruck wirkt sich der Verzehr einer Pomelo also zunächst positiv aus. In Verbindung mit blutdrucksenkenden Medikamenten kann der fruchtige Snack jedoch zu erheblichen Problemen führen, da es zu einem starken Blutdruckabfall kommen kann. Deswegen sollten Pomelos und Grapefruits nicht oder nur in geringen Mengen verspeist werden, wenn entsprechende Medikamente eingenommen werden.

Die Abbauprodukte des Naringin sorgen im Körper dafür, dass ein bestimmtes Enzym in der Leber blockiert wird. Deshalb werden einige Medikamente im Körper langsamer abgebaut werden als gewöhnlich. Dadurch kann es zu verstärkten Wirkungen beziehungsweise Nebenwirkungen dieser Medikamente kommen. Wer gerne Pomelos isst, sollte vor einer Medikamenteneinnahme mögliche Nebenwirkungen mit einem Arzt abklären.

Wassermelonen


Wassermelonen als gesunde Erfrischung

Wohl kaum ein Geschmack erinnert so sehr an Sommer, Sonne und Urlaub, wie der einer frischen, saftigen Wassermelone. Mit ihrem hohen Wassergehalt, fruchtiger Süße und kaum Kalorien bietet die...


Wassermelonen als gesunde Erfrischung

Schon vor 4000 Jahren ließen sich die Ägypter an heißen Tagen saftige Wassermelone schmecken. Auch heute noch erfreut sich die Wassermelone besonders im Sommer großer Beliebtheit. Ein hoher Wassergehalt und fruchtiger Geschmack machen Wassermelonen zur gesunden Erfrischung – fast ohne Kalorien. Am liebsten wird diese Melonensorte frisch und roh verspeist, doch leckere Wassermelone-Rezepte wie Bowle, Smoothies oder Fruchtsorbet sind der Renner auf jeder Gartenparty.



Wassermelone: Kalorien und Vitamine

In erster Linie enthält eine Wassermelone – wie der Name schon sagt – Wasser, und zwar zu etwa 95 Prozent. Abgesehen davon stecken in den Fruchtfasern jedoch auch viele A- und C-Vitamine. Hinzu kommt ein nennenswerter Eisen-Anteil sowie ein geringer Natriumgehalt, der zusammen mit dem vielen Wasser die Nieren entwässert und reinigt. Eine Wassermelone hat kaum Kalorien, lediglich etwa 24 kcal pro 100 Gramm. Auch die Kerne der dieser Melone sind nicht zu verachten, denn sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Fett und Eiweiß.

Wassermelonen: Saison und Kauf-Tipps

Die Saison für Wassermelonen ist aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes grundsätzlich das ganze Jahr über. In Deutschland gibt es sie jedoch meist nur in den Sommermonaten zu kaufen. Da beim Kauf der grünen, dicken Schale die Reife der Frucht nicht anzusehen ist, hilft hier ein kleiner Trick: Ertönt beim Klopfen auf die Wassermelone ein dumpfer, klangvoller Ton, ist die Frucht reif. Tönt es hingegen hohl und metallisch, ist die Melone noch nicht zum Verzehr bereit.

Da die meisten Menschen ohnehin keine ganze Wassermelone auf einmal essen können und die Frucht im Kühlschrank nach ein paar Tagen schlecht wird, empfiehlt es sich, beim Obsthändler eine halbe Melone zu kaufen. Diese werden meist mit Klarsichtfolie frisch gehalten und sind ebenso gut wie ganze Wassermelonen. Allerdings lässt sich hier mit Blick auf das aufgeschnittene Fruchtfleisch leichter der Zustand und die Reife der Wassermelone beurteilen. Das Fleisch sollte gleichmäßig in einem saftigen Rot- oder Rosa-Ton gefärbt sein.

Rezepte mit Wassermelone

Die häufigste Art der Zubereitung einer Wassermelone ist, diese einfach in der Mitte zu zerteilen, dann zu vierteln und in Scheiben zu schneiden. Aufgrund ihrer kräftigen, leuchtenden Farbe ist die Wassermelone auch ein beliebtes Mittel zur Dekoration von Speisen.

Für Sommerpartys eignet sich folgendes Rezept für eine Wassermelonen-Bowle: Von einer großen Wassermelone eine Art Deckel abschneiden und das Fruchtfleisch entfernen, bis wie bei einem Halloween-Kürbis nur noch die hohle Schale übrig ist. Diese dient als Gefäß für die Bowle. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die ausgehöhlte Wassermelone nun mit einer Flasche Weißwein und 0,5 Liter Wodka füllen und das Fruchtfleisch der Wassermelone sowie eine Dose gemischte Früchte hinzugeben. Anschließend den Deckel wieder aufsetzen und die Bowle über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren eine gekühlte Flasche Sekt hinzugeben.

Eine tolle Erfrischung an heißen Tagen ist auch der alkoholfreie Wassermelonen-Smoothie: Dazu 300 Gramm entkerntes Fruchtfleisch mit einem Becher Joghurt, 120 ml Milch und 1 EL Puderzucker pürieren. Anschließend zwei Kugeln Vanilleeis hinzugeben und den Shake schaumig mixen. In zwei Gläser füllen, mit Minze-Blättchen dekorieren und servieren.

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Wassermelone: Anbau und Herkunft


Ursprünglich stammt die Wassermelone aus Südafrika. Da sie Sonne und trockenen, sandigen Boden liebt, wächst sie dort auch heute noch wild in der Steppe. Wilde Wassermelonensorten schmecken allerdings meist bitter und sind eher wegen ihrer Samen beliebt. Diese werden in vielen südlichen Ländern wie Sonnenblumenkerne geröstet und gesalzen und so als gesunder Snack verspeist. Auch Mehl oder Öl wird aus Wassermelonen-Kernen hergestellt.

Die Domestizierung und das Anbauen der Wassermelone begannen schon bei den alten Ägyptern. Nach Europa kam die Frucht allerdings relativ spät. Heute zählen China, die Türkei, USA, Iran und Brasilien zu den wichtigsten Ländern für den Anbau dieser Art der Melone. Die Wassermelone zählt übrigens zu einer anderen Gattung als die restlichen Melonensorten wie beispielsweise die Honigmelone. Während Melonen generell zum Fruchtgemüse zählen, gehören Wassermelonen den Gurkengewächsen an, andere Melonen hingegen der Familie der Kürbisse.

Ebenso wie ihre Verwandten wachsen die einjährigen, krautigen Wassermelonen-Pflanzen in verzweigten Ranken auf dem Boden. Eine ausgewachsene Wassermelone kann bis zu 100 Kilo schwer werden – normalerweise wiegen die Früchte jedoch zwischen drei und 25 Kilo.